Segelfliegen - Flugspass pur

Stramm... Fertig... Frei... - So wird dem Windenfahrer die Beschleunigung des Segelflugzeugs beim Start durchgesagt. Und "Frei" ist man nach dem Ausklinken des Seils wirklich: Kein Motor. Kein Propeller. Denken ist angesagt!

Segelfliegen ist nicht nur die einfachste, sondern vielleicht auch die spannendste Art sich vom Boden zu entfernen. Ein paar hundert Kilometer fliegen. Alles mit einem halben Liter Diesel für den Windenstart. Stundenlang.

Neugierig? Interessenten sind bei uns immer herzlich willkommen!

ASK 21 oder A340?

Die Segelflugausbildung ist oft die Grundlage, später auch noch schnellere und etwas größere Flugzeuge zu bewegen. Das ein oder andere Vereinsmitglied verdient seine Brötchen in den Cockpits der Lufthansa oder anderer deutscher Fluggesellschaften. So auch Marc. Während diese Zeilen geschrieben werden, fliegt er gerade einen A340-300 mit der Flugnummer LH 408 von Düsseldorf nach New York.

Marc hatte vor über zehn Jahren den Segelflugschein fast komplett, als er sich dann erfolgreich für eine Pilotenlaufbahn bei der Lufthansa bewarb. Die Segelflugausbildung stand dann natürlich deutlich weiter hinten auf seinem persönlichen Wunschzettel. Am Samstag hat er nach einer sorgfältig wiederholten Grundausbildung im Segelfliegen - da sind wir penibel - seine zweiten "ersten" Alleinflüge auf unserer ASK 21 gemacht.

Lieber Marc, wir gratulieren und freuen uns auf deine kommenden Flüge. Egal, ob Airbus oder AS :-)

Neue Technik in der Winde

Winterzeit ist Arbeitszeit. Dabei geht es in der Segelfluggruppe zunächst einmal um die regelmäßige Wartung und Pflege der Flugzeuge.

Manchmal stehen aber auch größere Projekte an: In diesem Winter war die komplette Erneuerung der Startwinden-Steuerung an der Reihe. Unsere Winde vom Typ Egger ist mit einem 320 PS Mercedes LKW-Dieselantrieb bestens motorisiert. Das Ansteuern der verschiedenen Funktionen geschah seit 1984 (dem Baujahr unserer Winde) durch eine Pneumatik-Schaltung. Auszieh- und Trommelbremsen sowie das Schalten der einzelnen Seiltrommeln wurden durch diese Pneumatik ermöglicht. Für die Einstellung der richtigen Schleppgeschwindigkeit blieb dem Windenfahrer nur sein Gehör, sein Gefühl und die Beurteilung des Seildurchhangs.

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