Segelfliegen - Flugspass pur

Stramm... Fertig... Frei... - So wird dem Windenfahrer die Beschleunigung des Segelflugzeugs beim Start durchgesagt. Und "Frei" ist man nach dem Ausklinken des Seils wirklich: Kein Motor. Kein Propeller. Denken ist angesagt!

Segelfliegen ist nicht nur die einfachste, sondern vielleicht auch die spannendste Art sich vom Boden zu entfernen. Ein paar hundert Kilometer fliegen. Alles mit einem halben Liter Diesel für den Windenstart. Stundenlang.

Neugierig? Interessenten sind bei uns immer herzlich willkommen!

Herbstwind

Von März bis September ist die Sonne der Motor für unsere Segelflieger. Dann geht es in der Thermik - also in durch Solarenergie erwärmter Luft - nach oben.

Im Herbst werden die Tage aber kürzer, und die Sonne steht zunehmend flacher am Himmel. Zu flach, um ausreichend Wärme zu bringen. Zu flach, um starke Aufwinde zu produzieren. Aber stark genug für Tiefdruckgebiete mit kräftigen Winden. Am häufigsten aus südwestlichen Richtungen.

Weiterlesen? Doppelpfeil rechts unten.
 

 
Schön, daß es etwa 100 km Richtung Hannover lange Gebirge gibt, die sich den Herbststürmen energisch entgegen setzen. Schön, daß der Wind nicht hindurch weht, sondern vor dem Hang nach oben abgelenkt wird. Schön, daß wir dann unsere Flugzeuge auf der A2 zum Flugplatz Porta Westfalica fahren, um auch ohne Thermik weite und vor allem sehr schnelle Streckenflüge zu machen:

In diesem Oktober fahren die Hammer Segelflieger regelmäßig am Wochenende dorthin. Wenn die Prognosen besonders gut sind, dürfen es auch schon mal der ein-oder andere spontan vereinbarte Urlaubstag oder ganz einfach die ohnehin anstehenden Herbstferien sein: Die Segelflug-Schulung findet nach Absprache außerhalb der Winter-Wartungsarbeiten ebenfalls nicht in Hamm, sondern mit unseren Doppelsitzern immer dann statt, wenn die Wetterlage es nahelegt.

Auch Flüge von mehreren hundert km Länge und Schnittgeschwindigkeiten von deutlich über 100 km/h sind bei guten Bedingungen möglich!